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Problem"felle"


Cheyenne, eine Schönheit auf 4 Pfoten...


Cheyenne
Die 2jährige Cheye ist ebenfalls noch in unserer Obhut und wartet sehnsüchtig auf ein neues schönes Zuhause.
Diese Hündin ist nicht nur bildschön, sie ist auch sehr intelligent und gehorcht gut. Was man ihr nicht mehr ansieht: Sie ist verfressen, was aber die Ausbildung umso leichter macht.
Sie versteht sich mit jedem Hund und spielt sehr gerne, mit anderen Hunden wie auch mit dem Ball. Jedoch sollte man es in dieser Hinsicht nicht überreiben, da sie sich leicht zu sehr hineinsteigert und nur noch spielen will. Die Hündin ist sehr triebstark, so muss man sie ab und an unterbrechen, wenn sie mal wieder rennende Hunde jagen will. Dabei wird sie dann auch schon mal recht grob, was die anderen Vierbeiner nicht so toll finden. Sie ist bei fremden Menschen ab und an misstrauisch, was sich aber schnell legt, erst recht, wenn man Futterbestechung einsetzt.

Ihre Anfangssituation:
Cheyenne wurde relativ isoliert aufgezogen und stammt von einem Züchter. Sie kannte kaum andere Hunde oder Menschen. Sie war sehr unsicher, die damaligen Halter ebenso. Nach und nach äußerte sich die Unsicherheit in Aggression und Beißvorfällen.
Vor Fremden hatte sie panische Angst und versuchte sie mit bellen und knurren auf Abstand zu halten. Die ersten Tage in unserer Pension sahen folgendermaßen aus:
Eine 5-Meterleine wurde am Halsband gelassen, damit man überhaupt an die Hündin herankam und sie ausführen konnte. Panisch versuchte sie zu beginn so weit wie möglich von uns fern zu bleiben. Sie war so verkrampft, dass sie sich erst nach 4 Tagen löste und nur einmal am Tag Harn absetzte. Futter bekam sie ausschließlich aus der Hand, um ihr Vertrauen zu gewinnen und gleichzeitig die Abhängigkeit zu demonstrieren.
Nachdem wir ihr Vertrauen gewonnen hatten, wurde sie nach und nach an fremde Menschen herangeführt, wo sie zu Beginn sehr ängstlich reagierte. Auch bei anderen Hunden reagierte sie aggressiv aber auch sehr unsicher. Sie kannte andere Hunde einfach nicht. Nach und nach fing sie an Kontakt mit ihnen aufzunehmen, und nach ein paar Wochen bekann sie mit ihnen ein wenig zu spielen. Inzwischen begrüßt sie jeden Hund freundlich.
An fremde Menschen wurde sie nach und nach automatisch gewöhnt, dadurch, dass in der Hundepension häufiger Leute zu besuch kommen. Inzwischen lässt sie sich auch von dem ein oder anderen streicheln. Andere ignoriert sie komplett, zeigt aber kein aggressives Verhalten mehr.
Cheye läuft auch sehr gern am Fahrrad und ist ein sportlicher Hund. Leider hat sie HD, welche aber mit Goldakupunktur behandelt wurde, sodass sie keine Schmerzen hat und blitzschnell laufen kann.

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Richy, Husky-Border Colly-Mix


Richy
Richy kam als Notfall zu uns. Er ließ sich nach der eigentlich erfolgreich verlaufenden Vermittlung von seinen neuen Besitzern nicht mehr anfassen. Er knurrte häufig und hat ab und zu auch geschnappt. Da zu der Familie auch ein Kind gehörte, schien uns die Situation zu gefährlich. Kurzerhand nahmen wir Richy bei uns auf. Schon am ersten Tag fiel auf, dass Richy vor allem bei Berührungen am Rücken äußerst aggressiv reagierte. Außerdem war er für diese Rassenkombination viel zu ruhig und hatte kaum Bewegungsdrang. Beim Tierarzt stellte sich schnell heraus, dass Richy unter einer hochgradigen Infektion litt. Auch seine Nierenwerte waren nicht in Ordnung. Er bekam Antibiotika. Nachdem die Erkrankung auskuriert war, musste er langsam lernen, dass die Berührungen ihm keine Schmerzen mehr zufügten. Außerdem war Richy relativ eigensinnig und stur.
Er knurrte sofort, wenn ihm etwas nicht passte, und versuchte seine Meinung durchzusetzen. In seine damalige Familie konnte er leider aus verschiedenen Gründen nicht mehr zurück.
Heute hat er ein tolles neues Zuhause gefunden. Er protestiert zwar immer noch, wenn ihm etwas nicht passt, befolgt dann aber die Befehle seines Besitzers.

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Rex, Kangal-Mix


Rex
Wir lernten Rex kennen, als er etwa zwei Jahre alt war. Er lebte als Wachhund auf einem großen Autohof. Er ist zwar ein Kangalmischling, doch allein bewachen reichte eben nicht aus. Das äußerte sich in Dauerkläffen die ganze Nacht durch. Was er suchte war Familienanschluss. Die fehlende Zuwendung versuchten wir ihm ein wenig zu geben. Wir gingen mit ihm spazieren und fingen an ihn konsequent zu erziehen. Ohne ein gewisses Maß an Gehorsam war an einen ruhigen Spaziergang nicht zu denken. Er konnte auch jedem Hund ohne die geringste Aggression klarmachen, wer hier der Boss ist. Das musste selbst Rocky akzeptieren. Er pinkelte andere Rüden, die ihn herausforderten, absichtlich so oft an, bis diese einen großen Bogen um ihn machten. Rocky wurde auf einem Spaziergang 25mal angepinkelt.
Auch uns gegenüber verhielt er sich anfangs nicht gerade unterordnungsbereit, er lernte aber bald, dass wir am "längeren Hebel" saßen. Nach einer Einweisung seiner neuen Besitzerin in das Leben der Herdenschutzhunde, fand er dort, was er lange gesucht hat, Familienanschluss und Zuneigung. Er heißt jetzt Sam und ist mit seinem neuen Leben sehr zufrieden.

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Jasso, Schäfer-Mix


Jasso
asso wurde im Alter von ca. 2 Jahren vom Veterinäramt bei einem Bauern beschlagnahmt. Er kannte nur seinen Zwinger, und wurde, wie man aus den Überresten in seinem Futtertopf entnehmen konnte, nur mit Kartoffelschalen und alten Tomaten gefüttert. Wie uns ein Nachbar später erzählte, erhielt er auch ab und zu mal die Totgeburten der Schweine und Kühe. Nach zweimonatigem Aufenthalt in einer Hundepension bekamen wir die Möglichkeit Jasso bei uns aufzunehmen.

Um die damalige Situation mal kurz zu schildern:

Jasso konnte in keiner Weise angefasst werden. Das einzige, was er duldete, war, dass man die Leine am Halsband befestigte. Das hatte er in der Hundepension gelernt. Er duldete keine körperliche Zuwendung und kannte überhaupt keine Umweltreize. Selbst einzelne Regentropfen beäugte er intensiv und versuchte sie zu fangen. Augenscheinlich hatte er so etwas wie Regen noch nie auf seinem Fell gespürt. Bei seinem ersten Regenspaziergang schüttelte er sich alle zwei Meter. Nach einer Woche sah er dies als völlig normal an.
Jasso lernte bei uns, dass der Mensch keine Gefahr darstellte, sondern positiv für ihn war.
Gleichzeitig musste er lernen, dass der Mensch alle Entscheidungen für ihn trifft und es keinen Sinn hat, sich gegen körperliche Nähe zu sträuben.
Das Streicheln, anfangs eine Bedrohung, wurde nach einiger Zeit zu etwas Positiven, was er nicht nur tolerierte, sondern später auch suchte.
Nachdem er uns als Rudelführer akzeptiert hatte, bauten wir ein intensives Vertrauensverhältnis zu ihm auf. Daraufhin konnten wir ihn an neue Situationen heranführen, und begannen mit seiner Grundausbildung. Er lernte sehr schnell, und auch ein Spaziergang durch die Stadt war für ihn nach ein paar Wochen kein Problem mehr.
Vor kurzem hat er endlich ein schönes Zuhause bei Menschen gefunden, die ihm Liebe und Zuwendung geben und mit ihm umgehen können. Er hat sich hervorragend in die Familie integriert und versteht sich vor allem mit der Hündin im Hause sehr gut.

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